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Entspannen mit CBD – Hanföl erobert den Markt

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Es ist noch nicht allzu lange her, da flimmerten die ersten Werbespots am Abend über die Bildschirme und es wurde offen und legal CBD angepriesen. Für die meisten zunächst ein völlig unbekannter Begriff. Bis man sich die Mühe machte und sich diesbezüglich informierte. Herausgekommen ist die Tatsache, dass es sich bei CBD um einen Wirkstoff der weiblichen Hanfpflanze handelt und schon griff die Skepsis um sich. Hanf? Das ist doch eher was für Kiffer. So zumindest die weit verbreitete Meinung. Dabei ist das nichts anderes als ein Vorurteil.

Hanfpflanze – mehr als nur berauschend

Es gehört schon ein wenig mehr dazu, als sich mit dem Halbwissen abzugeben und das CBD Öl pauschal als Droge abzustempeln. Denn dem ist nicht so. Um es besser verstehen zu können, sollte man wissen, dass die Hanfpflanze eine der ältesten Heilpflanzen überhaupt ist. Bereits vor über 6.000 Jahr kam diese Pflanze mit ihrer heilenden Wirkung zum Einsatz.

Die Hanfpflanze verfügt über verschiedene Wirkstoffe und diese gilt es zu extrahieren. Denn nicht alle Bestandteile rufen einen Rausch hervor. Das im Hanf vorkommende THC ist psychoaktiv. Das heißt, es nimmt einen direkten Einfluss auf die Wahrnehmung und führt zu einem berauschenden Zustand. Zudem setzt es diese Wirkung nur unter Einfluss von Hitze frei. Beispielsweise durch das Rauchen oder aufgelöst in einem Heißgetränk.

Neben dem THC enthält die weibliche Hanfpflanze CBD. Das ist übrigens die Abkürzung für Cannabidiol und es ist nicht psychoaktiv. Mit anderen Worten erlebt niemand einen Rausch, der auf CBD Produkte zurückgreift. Das restliche THC, welches darin vorkommt, ist auf ein solches Minimum reduziert, dass es keinen Einfluss mehr hat und daher nicht abhängig machen kann.

Wie wirkt CBD?

Das Wirkungsspektrum ist sehr breit gefächert, weshalb die Nachfrage vor allem in den letzten Monaten so enorm angestiegen ist. In erster Linie wurde Hanf in der Medizin zur Schmerzlinderung bei chronischen Schmerzpatienten eingesetzt. Darüber hinaus wirkt es Entzündungshemmend. Diese Wirkung zeigt auch das CBD Öl. Es lindert nachweislich Schmerzen und wirkt gegen Entzündungen.

Darüber hinaus wissen viele die beruhigende Wirkung sehr zu schätzen. Das CBD agiert direkt mit dem vegetativen Nervensystem und trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die Produktion der Stresshormone gehemmt wird. Ein wesentlicher Indikator für innere Unruhe und nervöse Anspannung. Mit dem CBD Öl verschwinden bei regelmäßiger Anwendung Schlafstörungen und selbst depressive Verstimmung sind behandelbar. Alles natürlich nur, wenn die Dosierung exakt eingehalten wird. Je nach Anwendungsgebiet kann die Dosierung variieren. Wer CBD Öl verwendet möchte, benötigt am Tag maximal bis zu drei Tropfen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

CBD Öl in anderen Ländern legal?

Innerhalb von Europa ist CBD zum größten Teil legal. Der wichtigste Unterschied jedoch liegt im zugelassenen Anteil des restlichen THC. In Deutschland liegt dieser Wert bei 0.2 %. In Österreich oder Luxemburg hingegen bei 0.3 %. Wer CBD Öl mit auf Auslandsreisen nimmt, sollte sich vorab gut informieren, welche Rechtslage im jeweiligen Land gilt. CBD Öl in Norwegen ist beispielsweise nur erlaubt, wenn es medizinisch verordnet wurde. Das gilt im Übrigen für alle skandinavischen Länder. Hier ist generell der Umgang mit Drogen und selbst legalen Drogen, wie Alkohol sehr streng. So ist es beispielsweise in Schweden nach wie vor nicht gestattet in einem normalen Supermarkt Weine, Spirituosen oder andere alkoholische Getränke mit einen Wert über 2,5 Promille zu verkaufen. Hierfür gibt es gesonderte Geschäfte.

Fazit

CBD ist inzwischen für viele Menschen eine gute Alternative gegenüber den herkömmlichen Schmerzmitteln oder Schlaftabletten geworden. Aus dem einfachen Grund heraus, da sich die Nebenwirkung bislang nicht zeigen und viele das CBD im Verdauungstrakt deutlich besser vertragen. Um eine schnelle Wirkung zu erzielen setzen abschließend erwähnt einige vorzugsweise auf den Konsum mit einem Vaprovizer.